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Abgeschl. Projekte "Darüber spricht man DOCH!" am Berliner Herder-Gymnasium

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Abgeschl. Projekte "Darüber spricht man DOCH!" am Berliner Herder-Gymnasium

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Anlässlich des Jahrestages zur Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz und der diesjährigen Veranstaltung des Jugendforum denk!mal im Januar 2017 wurde vom Geschichte-Grundkurs des zweiten Semesters (Herder-Gymnasium, Berlin-Charlottenburg) ein Kurzfilm produziert. Mithilfe von Interviews wird auf das Thema „Darüber spricht man nicht!“ im Zusammenhang mit der Verfolgung von Homosexuellen während des Nationalsozialismus eingegangen. Der Kurzfilm mit dem Titel „Darüber spricht man DOCH!“ will auf die oft vergessene Gruppe der homosexuell Verfolgten, insbesondere der homosexuell verfolgten Männer, aufmerksam machen. Um die mediale Reichweite und Verbreitung dieser wichtigen Botschaft zu steigern, wurden Zeitungen wie die Berliner Zeitung und die Berliner Morgenpost einbezogen, die Artikel zu dem obenstehenden Projekt verfassten sowie eine Zusammenarbeit mit dem Berliner GAD-Ensemble („Und Gad ging zu David“) unter der Leitung des Regisseurs Horst Ruprecht arrangiert, der ab Herbst weitere Aufführungen für Schülerinnen und Schüler anbieten wird.

Die filmische Umsetzung zeigt ausgewählte Erinnerungsorte in Berlin, die bis kurz nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten 1933 als Szenetreffs für Homosexuelle galten. Diese dienten dem Film vorrangig als Intervieworte, an denen Befragungen von Personen unterschiedlicher Altersklassen und Nationalitäten zur oben aufgeführten Thematik durchgeführt wurden.

Nach der Fertigstellung des Films lässt sich folgendes Fazit als weiterer Denkansatz formulieren: In einer schnelllebigen Zeit wie heute ist es wichtig, die Vergangenheit und die Errungenschaften der Zeit nicht aus den Augen zu verlieren. Uns lag viel daran, die Gesellschaft über das damalige Unverständnis in Bezug auf die „Andersartigkeit“ von Menschen aufmerksam zu machen, sie dafür zu sensibilisieren, zu informieren und entsprechend der Thematik aufzuklären. Wir sehen es als unsere gesellschaftliche Pflicht, an die Vergangenheit, die uns bis heute prägt, zu erinnern. Ganz nach dem Motto: Darüber spricht man DOCH!

Weiterführende LINKS:

Projektbericht in der Berliner Zeitung

DenkMal! 2017

Weitere Informationen zur Aufführung "Und Gad ging zu David"

Kontakt:
ina [dot] sobkowiak [at] gmail [dot] com