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Angebote Station 1: Deutsches Historisches Museum

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Präsentation und die Geschichte des Deutschen Historischen Museums.

Das Deutsche Historische Museum unter den Linden wurde im Jahre 1987 anlässlich der 750-Jahr-Feier der Stadt Berlin gegründet. Nach der  deutschen Einheit zog das Deutsche Historische Museum1990 ins Zeughaus, in dem zuvor das „Museum für Deutsche Geschichte“ der DDR untergebracht war.

Dessen umfangreiche Sammlungen und Gebäude gingen in den Besitz des Deutschen Historischen Museums über. In der Dauerausstellung „Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen“ bietet das Museum heute einen Überblick zur deutschen Geschichte im internationalen Kontext.

In der 2003 eröffneten modern gestalteten Ausstellungshalle werden zudem regelmäßig Sonderausstellungen zu prägenden historischen Ereignissen und gesellschaftlichen Entwicklungen präsentiert.

Unter den mehr als 7.000 Objekten der Dauerausstellung finden sich zahlreiche Exponate mit Bezügen zur Geschichte der Homosexualität_en. Diese werden jedoch nur an wenigen Stellen thematisiert und sichtbar gemacht. Ausnahmen sind Exponate wie der „Rosa Winkel“, ein Aufnäher mit dem homosexuelle KZ-Häftlinge gekennzeichnet wurden… …oder die „Peinliche Gerichtsordnung“ Karls V., die  homosexuelle Handlungen im Jahre 1532 als „unkeusch“ unter Strafe stellte.

Homosexualitäten sind in der Geschichtswissenschaft erst in den letzten 30 Jahren thematisiert worden. Nach wie vor gibt es nur wenige Historikerinnen und Historiker, die sich intensiv mit der Erforschung der Geschichte sexueller Diversität beschäftigen.

Mit der Ausstellung „Homosexualität_en“, einem Kooperationsprojekt mit dem „Schwulen Museum*“,  werden Homosexualitäten in der deutschen Geschichte erstmals zum zentralen Thema einer Ausstellung des Deutschen Historischen Museums.

Das Museum leistet damit einen Beitrag zur öffentlichen Debatte um die Anerkennung und Akzeptanz sexueller Vielfalt.

Das Deutsche Historische Museum möchte mit dieser Ausstellung auch seinem eigenen Anspruch gerecht werden: Die Geschichte aller Deutschen abzubilden, unabhängig von ihrer sexuellen und geschlechtlichen Identität.