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Unterricht Der Paragraph 175 – Verbotene Liebe im 20. Jahrhundert
Abstract

Unter den einheitlich konzipierten und gestalteten Unterrichtsentwürfen stellt dieses Angebot eine Besonderheit dar: Studierende der Universität Leipzig haben 2013 im Rahmen eines Seminars bei Prof. Alfons Kenkmann (Lehreinheit Fachdidaktik Geschichte) eigene Schulbuchkapitel für den Geschichtsunterricht an Gymnasien inhaltlich konzipiert und gestalterisch umgesetzt. Die Autoren dieses Kapitels zum Paragraphen 175, Simon Leisterer und Marek Dippold, haben dem Queer-History-Projekt ihr Ergebnis freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Sachanalyse

Mindestens 5% aller Männer und Frauen sind homosexuell – so das Ergebnis wissenschaftlicher Untersuchungen. Weil man das insbesondere bei Männern nicht akzeptieren wollte oder konnte, wurde jahrzehntelang in Deutschland mit dem §175 des Strafgesetzbuches mann-männliche Sexualität verboten und verfolgt. Männliche Homosexualität galt als Krankheit, ihre Ausübung als Verbrechen, das mit Gefängnis und zeitweilig sogar mit dem Tod bestraft wurde. Dieses Kapitel soll aufzeigen, wie sehr sich der Paragraph 175 auf das Leben schwuler Männer in den verschiedenen politischen Systemen auswirkte, wie er sich wandelte, aber auch wie die Diskriminierung schließlich weitgehend überwunden wurde.


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Unterricht Der Paragraph 175 – Verbotene Liebe im 20. Jahrhundert
Fieldset:

Unter den einheitlich konzipierten und gestalteten Unterrichtsentwürfen stellt dieses Angebot eine Besonderheit dar: Studierende der Universität Leipzig haben 2013 im Rahmen eines Seminars bei Prof. Alfons Kenkmann (Lehreinheit Fachdidaktik Geschichte) eigene Schulbuchkapitel für den Geschichtsunterricht an Gymnasien inhaltlich konzipiert und gestalterisch umgesetzt. Die Autoren dieses Kapitels zum Paragraphen 175, Simon Leisterer und Marek Dippold, haben dem Queer-History-Projekt ihr Ergebnis freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Mindestens 5% aller Männer und Frauen sind homosexuell – so das Ergebnis wissenschaftlicher Untersuchungen. Weil man das insbesondere bei Männern nicht akzeptieren wollte oder konnte, wurde jahrzehntelang in Deutschland mit dem §175 des Strafgesetzbuches mann-männliche Sexualität verboten und verfolgt. Männliche Homosexualität galt als Krankheit, ihre Ausübung als Verbrechen, das mit Gefängnis und zeitweilig sogar mit dem Tod bestraft wurde. Dieses Kapitel soll aufzeigen, wie sehr sich der Paragraph 175 auf das Leben schwuler Männer in den verschiedenen politischen Systemen auswirkte, wie er sich wandelte, aber auch wie die Diskriminierung schließlich weitgehend überwunden wurde.