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Unterricht Lebensgeschichten einzelner Homosexueller in der DDR

Die Auseinandersetzung mit Selbstzeugnissen Homosexueller aus der DDR ermöglicht es, ihre konkreten Lebenswirklichkeiten und Gestaltungsspielräume zu erarbeiten und Mechanismen von Identitätskonstruktionen zu erkennen.

Die Auseinandersetzung mit Selbstzeugnissen Homosexueller aus der DDR ermöglicht es, ihre konkreten Lebenswirklichkeiten und Gestaltungsspielräume zu erarbeiten und Mechanismen von Identitätskonstruktionen zu erkennen. In dem 2012 erschienen Dokumentarfilm Unter Männern – Schwul in der DDR erzählen sieben Interview_partnerinnen ihre Lebensgeschichten. Diese Erzählungen bieten ausführliche Einblicke in die alltägliche Diskriminierung und darin, wie die Betroffenen bei ihrer Identitätsentwicklung von den Ansichten ihrer Mitbürger_innen beeinflusst worden sind. So kommt in manchen Interviews deutlich zum Ausdruck, dass die Erzählenden deutlich vom medizinisch-psychatrischen Diskurs ihrer Zeit geprägt worden sind und ihre eigene sexuelle Identität somit als Abweichung (vom Normalen) und als Schwäche ansehen. Da die Sichtweisen auf ihre damalige Situationen, die ja die gleichen Bedingungen hatten, sehr individuell und teils auch widersprüchlich ausfallen, bietet der Dokumentarfilm auch einen Anlass, mit den Schüler_innen zu thematisieren, dass jede Darstellung einer vergangenen Situation ein mehr oder weniger subjektives Konstrukt darstellt.

Q20: Die Lebensgeschichte von Jürgen Wittdorf 1

Q21: Die Lebensgeschichte von Christian Schulz 2

Q22: Die Lebensgeschichte von Helwin Leuschner [3

Q23: Die Lebensgeschichte von Eduard Stapel 4

Q24: Die Lebensgeschichte von Frank Schäfer 5

Q25: Die Lebensgeschichte von John Zinner 6

Q26: Die Lebensgeschichte von Jürgen Lemke 7

  • 1. In: R. Rösener & M. Stein: Unter Männern. Schwul in der DDR [DVD]. Berlin 2012.
  • 2. ebd.
  • 3. ebd.
  • 4. ebd.
  • 5. ebd.
  • 6. ebd.
  • 7. ebd.

Die Schüler_innen erarbeiten sich zunächst bei der Analyse und Interpretation der Filmausschnitte die Besonderheiten und Einschränkungen des Alltags der Homosexuellen in der DDR und setzen sich mit der jeweiligen sexuellen Identität des_der Erzählenden auseinander, wobei sie sich am Analyseraster orientieren können. Um alle Schüler_innen einzubeziehen, fin-det die Besprechung der Quellen erst in Partnerarbeit und dann im Plenum statt. Die Besprechung im Plenum ermöglicht, die einzelnen Ergebnisse zu ergänzen und zusammenzufassen.
Schließlich können die Interviews noch ausführlicher kontextualisiert werden, indem sie in die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und Diskurse eingeordnet werden.

Aufgaben zu Q20-Q26:
1. Analysiere und interpretiere die folgenden Filmausschnitte!

Stellenangaben der Filmausschnitte in Minuten:
4:05-5:05, 5:46-6:35, 10:28-12:32, 12:50-13:58, 16:25-18:27, 20:50-21:30, 22:45-24:22, 24:50-25:40, 27:00-30:21, 30:24-32:40, 33:30-35:01, 35:50-36:50, 36:54-39:15, 48:50-50:30, 50:35-54:54, 55:35-56:15, 59:22-1:00:39, 1:00:48-1:04:05, 1:04:35-1:07:15, 1:16:25-1:19:38, 1:21:52-1:24:28

Hinweis: Nimm für die Analyse und Interpretation dieses Raster zur Hilfe:

Analyseraster zur Interpretation einer Quelle

I. Formale Aspekte

  • Quellenart
  • Tradition oder Überrest, Primär- oder Sekundärquelle
  • Zeit, Entstehungsort

II. Inhaltserschließung

  • W-Fragen: Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Warum?
  • Wort- und Begriffsklärungen, Erzählstruktur
  • historischer Kontext

III. Interpretation
Mögliche Fragen an die Quellen:

  1. Welche Formen der Diskriminierung und Stigmatisierung Homosexueller können konkret ausgemacht werden? An welchen Orten der sozialen Lebenswelt (Familie, Schule, Arbeits-platz, u. a.) kamen diese besonders zum Tragen?
  2. Welche Merkmale und Attribute wurden Homosexuellen von außen (z. B. durch Mediziner und Psychologen) zugeschrieben? Welche Selbstzuschreibungen lassen sich im Selbstzeugnis ausmachen?
  3. Welche Vorstellungen von „Normalität“ im Hinblick auf Männlich- und Weiblichkeit so-wie Sexualität lagen der negativen Bewertung der Homosexualität  zugrunde?
  4. Welcher Praktiken und Verhaltensweisen bedienten sich die historischen Akteur_innen in der selbstreflexiven Auseinandersetzung mit der eigenen sexuellen Identität (Selbstinszenie-rung, öffentliches Auftreten, Kleidung, Modellierung des Körpers, Anbahnung sexueller Kon-takte  u. a.)? Was sind die Motive hierfür?

Hinweis (Nur wenn die Bausteine 3-6 ebenfalls bearbeitet wurden): Bezieht in die Quel-lenanalyse und –interpretation Eure Kenntnisse über (a) die politisch-rechtliche Lage Homo-sexueller in der DDR (Modul 1), (b) die zeitgenössische medizinisch-psychiatrische Lehrmei-nung (Modul 2) und (c) ethische Positionen zur Homosexualität (Modul 3) sowie (d) die Emanzipationsbewegung (Modul 4) mit ein!

IV. Aussagenwert der Quelle
Selbstzeugnisse sind grundsätzlich von hohem Wert für die Rekonstruktion vergangenen Geschehens! Allerdings sollten bei einer sorgfältigen Quellenkritik folgende Gesichtspunkte stets mitbedacht werden:

  • häufig zeitlich große Distanz zum Geschehen
  • hierdurch „Glättung“ von Erlebnissen durch später gewonnene Einsichten und Erfah-rungen
  • Selektivität und Wertung der Erfahrungen und Erinnerungen
  • Ausblendung bestimmter Gegenstände oder Verknüpfung einzelner Erinnerungs-fragmente in einen  übergeordneten, subjektiv gefärbten und damit tendenziell ahistorischen  Sinnzusammenhang (Gefahr des  Authentizitätsverlusts)

2. Besprecht die Filmausschnitte in Partnerarbeit!

3. Besprecht in der ganzen Klasse, welche Aussagen und Informationen euch beson-ders überrascht oder schockiert haben und begründet eure Auswahl!

4 Nur, wenn Baustein 7(Lebensbeschreibung des Ökonomen „Joseph“) ebenfalls bearbeitet wurde: Verknüpft die Filmausschnitte (Q20-Q26) mit den Erfahrungen des Ökonomen „Joseph“ (Q19)!

Hinweis: Diskutiert dafür folgende Fragen (vgl. Analyseraster Aufgabe 1, III. Interpretation):

  • Wie sah der Alltag Homosexueller in der DDR aus? (Schule, Arbeitsplatz, Familie; erste Liebe, u. a.)
  • Auf welche Erfahrungen blicken Homosexuelle zurück?
  • Wie haben sie Diskriminierung erfahren und wie reagierten sie hierauf?
  • Welche Eigenschaften schrieb man Homosexuellen von außen zu? Wie haben sie sich selbst wahrgenommen (krank-gesund, kriminell-nicht kriminell, u. s. w.)?
  • Welche Leitbilder und Vorstellungen im Hinblick auf Sexualität und Geschlecht liegen diesen Selbst- und Fremdzuschreibungen zugrunde?
  • Sofern auch die Bausteine 3 – 6 behandelt wurden: Welche Beziehungen lassen sich zwischen den Erfahrungen der historischen Akteure und der rechtlichen Situation (Baustein 3), den medizinisch-psychiatrischen Diskursen (Baustein 4), den ethischen Forderungen (Baustein 5) und/oder den Aktivitäten und Zielen der Emanzipationsbewegung (Baustein 6) herstellen?

Übersicht: Filmausschnitte, die zu den einzelnen Perspektiven passen (Angaben in Min.):

  • Filmausschnitte zur rechtlichen Situation (Baustein 3): 5:46-6:35, 12:50-13:58, 20:50-21:30, 59:22-1:00:39, 1:00:48-1:04:05, 1:04:35-1:07:15.
  • Filmausschnitte zu den medizinisch-psychiatrischen Diskursen (Baustein 4): 10:28-12:32, 33:30-35:01.
  • Filmausschnitte zu den ethischen Forderungen (Baustein 5): 5:46-06:03, 16:25-18:27, 24:50-25:40, 30:24-32:40, 36:54-39:15, 1:21:52-1:24:28.
  • Filmausschnitte zu den Aktivitäten und Zielen der Emanzipationsbewegung (Baustein 6): 4:05-5:05, 22:45-24:22, 27:00-30:21, 35:50-36:50, 48:50-50:30, 50:35-54:54, 55:35-56:15, 1:16:25-1:19:38.

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Unterricht Lebensgeschichten einzelner Homosexueller in der DDR
Abstract

Die Auseinandersetzung mit Selbstzeugnissen Homosexueller aus der DDR ermöglicht es, ihre konkreten Lebenswirklichkeiten und Gestaltungsspielräume zu erarbeiten und Mechanismen von Identitätskonstruktionen zu erkennen.

Hintergrund

Die Auseinandersetzung mit Selbstzeugnissen Homosexueller aus der DDR ermöglicht es, ihre konkreten Lebenswirklichkeiten und Gestaltungsspielräume zu erarbeiten und Mechanismen von Identitätskonstruktionen zu erkennen. In dem 2012 erschienen Dokumentarfilm Unter Männern – Schwul in der DDR erzählen sieben Interview_partnerinnen ihre Lebensgeschichten. Diese Erzählungen bieten ausführliche Einblicke in die alltägliche Diskriminierung und darin, wie die Betroffenen bei ihrer Identitätsentwicklung von den Ansichten ihrer Mitbürger_innen beeinflusst worden sind. So kommt in manchen Interviews deutlich zum Ausdruck, dass die Erzählenden deutlich vom medizinisch-psychatrischen Diskurs ihrer Zeit geprägt worden sind und ihre eigene sexuelle Identität somit als Abweichung (vom Normalen) und als Schwäche ansehen. Da die Sichtweisen auf ihre damalige Situationen, die ja die gleichen Bedingungen hatten, sehr individuell und teils auch widersprüchlich ausfallen, bietet der Dokumentarfilm auch einen Anlass, mit den Schüler_innen zu thematisieren, dass jede Darstellung einer vergangenen Situation ein mehr oder weniger subjektives Konstrukt darstellt.

Quellen / Material
  • Q20: Die Lebensgeschichte von Jürgen Wittdorf 1

    Q21: Die Lebensgeschichte von Christian Schulz 2

    Q22: Die Lebensgeschichte von Helwin Leuschner [3

    Q23: Die Lebensgeschichte von Eduard Stapel 4

    Q24: Die Lebensgeschichte von Frank Schäfer 5

    Q25: Die Lebensgeschichte von John Zinner 6

    Q26: Die Lebensgeschichte von Jürgen Lemke 7

    • 1. In: R. Rösener & M. Stein: Unter Männern. Schwul in der DDR [DVD]. Berlin 2012.
    • 2. ebd.
    • 3. ebd.
    • 4. ebd.
    • 5. ebd.
    • 6. ebd.
    • 7. ebd.
Arbeitsaufträge

Die Schüler_innen erarbeiten sich zunächst bei der Analyse und Interpretation der Filmausschnitte die Besonderheiten und Einschränkungen des Alltags der Homosexuellen in der DDR und setzen sich mit der jeweiligen sexuellen Identität des_der Erzählenden auseinander, wobei sie sich am Analyseraster orientieren können. Um alle Schüler_innen einzubeziehen, fin-det die Besprechung der Quellen erst in Partnerarbeit und dann im Plenum statt. Die Besprechung im Plenum ermöglicht, die einzelnen Ergebnisse zu ergänzen und zusammenzufassen.
Schließlich können die Interviews noch ausführlicher kontextualisiert werden, indem sie in die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und Diskurse eingeordnet werden.

Aufgaben zu Q20-Q26:
1. Analysiere und interpretiere die folgenden Filmausschnitte!

Stellenangaben der Filmausschnitte in Minuten:
4:05-5:05, 5:46-6:35, 10:28-12:32, 12:50-13:58, 16:25-18:27, 20:50-21:30, 22:45-24:22, 24:50-25:40, 27:00-30:21, 30:24-32:40, 33:30-35:01, 35:50-36:50, 36:54-39:15, 48:50-50:30, 50:35-54:54, 55:35-56:15, 59:22-1:00:39, 1:00:48-1:04:05, 1:04:35-1:07:15, 1:16:25-1:19:38, 1:21:52-1:24:28

Hinweis: Nimm für die Analyse und Interpretation dieses Raster zur Hilfe:

Analyseraster zur Interpretation einer Quelle

I. Formale Aspekte

  • Quellenart
  • Tradition oder Überrest, Primär- oder Sekundärquelle
  • Zeit, Entstehungsort

II. Inhaltserschließung

  • W-Fragen: Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Warum?
  • Wort- und Begriffsklärungen, Erzählstruktur
  • historischer Kontext

III. Interpretation
Mögliche Fragen an die Quellen:

  1. Welche Formen der Diskriminierung und Stigmatisierung Homosexueller können konkret ausgemacht werden? An welchen Orten der sozialen Lebenswelt (Familie, Schule, Arbeits-platz, u. a.) kamen diese besonders zum Tragen?
  2. Welche Merkmale und Attribute wurden Homosexuellen von außen (z. B. durch Mediziner und Psychologen) zugeschrieben? Welche Selbstzuschreibungen lassen sich im Selbstzeugnis ausmachen?
  3. Welche Vorstellungen von „Normalität“ im Hinblick auf Männlich- und Weiblichkeit so-wie Sexualität lagen der negativen Bewertung der Homosexualität  zugrunde?
  4. Welcher Praktiken und Verhaltensweisen bedienten sich die historischen Akteur_innen in der selbstreflexiven Auseinandersetzung mit der eigenen sexuellen Identität (Selbstinszenie-rung, öffentliches Auftreten, Kleidung, Modellierung des Körpers, Anbahnung sexueller Kon-takte  u. a.)? Was sind die Motive hierfür?

Hinweis (Nur wenn die Bausteine 3-6 ebenfalls bearbeitet wurden): Bezieht in die Quel-lenanalyse und –interpretation Eure Kenntnisse über (a) die politisch-rechtliche Lage Homo-sexueller in der DDR (Modul 1), (b) die zeitgenössische medizinisch-psychiatrische Lehrmei-nung (Modul 2) und (c) ethische Positionen zur Homosexualität (Modul 3) sowie (d) die Emanzipationsbewegung (Modul 4) mit ein!

IV. Aussagenwert der Quelle
Selbstzeugnisse sind grundsätzlich von hohem Wert für die Rekonstruktion vergangenen Geschehens! Allerdings sollten bei einer sorgfältigen Quellenkritik folgende Gesichtspunkte stets mitbedacht werden:

  • häufig zeitlich große Distanz zum Geschehen
  • hierdurch „Glättung“ von Erlebnissen durch später gewonnene Einsichten und Erfah-rungen
  • Selektivität und Wertung der Erfahrungen und Erinnerungen
  • Ausblendung bestimmter Gegenstände oder Verknüpfung einzelner Erinnerungs-fragmente in einen  übergeordneten, subjektiv gefärbten und damit tendenziell ahistorischen  Sinnzusammenhang (Gefahr des  Authentizitätsverlusts)

2. Besprecht die Filmausschnitte in Partnerarbeit!

3. Besprecht in der ganzen Klasse, welche Aussagen und Informationen euch beson-ders überrascht oder schockiert haben und begründet eure Auswahl!

4 Nur, wenn Baustein 7(Lebensbeschreibung des Ökonomen „Joseph“) ebenfalls bearbeitet wurde: Verknüpft die Filmausschnitte (Q20-Q26) mit den Erfahrungen des Ökonomen „Joseph“ (Q19)!

Hinweis: Diskutiert dafür folgende Fragen (vgl. Analyseraster Aufgabe 1, III. Interpretation):

  • Wie sah der Alltag Homosexueller in der DDR aus? (Schule, Arbeitsplatz, Familie; erste Liebe, u. a.)
  • Auf welche Erfahrungen blicken Homosexuelle zurück?
  • Wie haben sie Diskriminierung erfahren und wie reagierten sie hierauf?
  • Welche Eigenschaften schrieb man Homosexuellen von außen zu? Wie haben sie sich selbst wahrgenommen (krank-gesund, kriminell-nicht kriminell, u. s. w.)?
  • Welche Leitbilder und Vorstellungen im Hinblick auf Sexualität und Geschlecht liegen diesen Selbst- und Fremdzuschreibungen zugrunde?
  • Sofern auch die Bausteine 3 – 6 behandelt wurden: Welche Beziehungen lassen sich zwischen den Erfahrungen der historischen Akteure und der rechtlichen Situation (Baustein 3), den medizinisch-psychiatrischen Diskursen (Baustein 4), den ethischen Forderungen (Baustein 5) und/oder den Aktivitäten und Zielen der Emanzipationsbewegung (Baustein 6) herstellen?

Übersicht: Filmausschnitte, die zu den einzelnen Perspektiven passen (Angaben in Min.):

  • Filmausschnitte zur rechtlichen Situation (Baustein 3): 5:46-6:35, 12:50-13:58, 20:50-21:30, 59:22-1:00:39, 1:00:48-1:04:05, 1:04:35-1:07:15.
  • Filmausschnitte zu den medizinisch-psychiatrischen Diskursen (Baustein 4): 10:28-12:32, 33:30-35:01.
  • Filmausschnitte zu den ethischen Forderungen (Baustein 5): 5:46-06:03, 16:25-18:27, 24:50-25:40, 30:24-32:40, 36:54-39:15, 1:21:52-1:24:28.
  • Filmausschnitte zu den Aktivitäten und Zielen der Emanzipationsbewegung (Baustein 6): 4:05-5:05, 22:45-24:22, 27:00-30:21, 35:50-36:50, 48:50-50:30, 50:35-54:54, 55:35-56:15, 1:16:25-1:19:38.